Gestern war im norwegischen Radio zu høren, dass sich Urlauber speziell in Schweden vor "Strassenpiraten" in Acht nehmen sollen:
Durch vorgeteuschte Autopannen verleitet man arglose und hilfsbereite Fahrer zum Anhalten, um diese anschliessend auszurauben. Man muss also (leider) dazu raten, eben nicht anzuhalten...
Traurig bis tragisch für Leute, die eine echte Panne haben und auf Hilfe angewiesen sind.
Das Phenomen ist nicht neu, und europaweit in zahllosen Varianten bekannt, tritt aber derzeit offensichtlich verstærkt in Schweden auf, insbesondere genannt wurde die Gegend um "Svinesund".
Gruss, muheijo
Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
"Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen."
(Napoléon I.)
(Napoléon I.)
Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Jepp...ich erinnere mich an einen Zeitungsbericht von vor 1 oder 2 Jahren, wo darüber auch schon mal berichtet wurde. Und die Warnung galt damals auch hauptsächlich für diese Region.
LG in den Süden und einen schönen Tag!!!
LG in den Süden und einen schönen Tag!!!
"Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land am Polarkreis (Helgeland)."
frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
frei interpretiert (erweitert) nach einem Zitat von Dr. Ludwig Ganghofer
Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
In Schweden wurde uns bei einer Rast der Besuch eines nahegelegenen Moores empfohlen. Kleiner abgelegener Parkplatz, Rundweg durchs Moor, den man nicht verlassen konnte. Als wir nach zwei Stunden wieder kamen, war unser Auto aufgebrochen. Ob es mit der Empfehlung zusammenhing? Wir waren das einzige ausländische Auto. Beute also sicher zu finden.
Grüße Gudrun
edit sagt: Seit dem räumen wir unser Auto nicht mehr auf. Alles was lose rum lag wurde ignoriert. Wer klaut schon schmutzige Regenjacken und getragene Wanderstiefel.
Grüße Gudrun
edit sagt: Seit dem räumen wir unser Auto nicht mehr auf. Alles was lose rum lag wurde ignoriert. Wer klaut schon schmutzige Regenjacken und getragene Wanderstiefel.
Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Da reichen wenige Minuten, mit dem Schraubenzieher als "Schluesselersatz" dreht man das Schloss um, und schon ist man drinn im Auto.Gudrun hat geschrieben: Als wir nach zwei Stunden wieder kamen, war unser Auto aufgebrochen.
So ist's mir in Suedfrankreich an einem Denkmal mit Parkplatz ergangen, vielleicht 5 Minuten weg gewesen. In der Zeit haben "die" ein Wohnmobil und mein Auto aufgebrochen. Ich habe sie seinerzeit sogar noch wegfahren sehen, bin hinterhergefahren aber habe sie leider (oder zum Glueck) nicht mehr erwischt.
Es hilft nichts, immer alles an Wertsachen raus nehmen, und den Rest am besten offen "zeigen", unaufgeræumt ist keine schlechte Idee.
Gruss, muheijo
"Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen."
(Napoléon I.)
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Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Wir haben uns im vergangenen Jahr einmal hier in D und einmal in Schweden diese Frage gestellt. Beide Male waren es junge Leute. Wenn die eine Panne haben, dann haben die auch ein Handy. Und Schweden zusätzlich die Frage: wie sollen wir als Ausländer da helfen? Etwas anders sieht die Sache bei einem Unfall aus. Da fällt die Entscheidung schwerer.muheijo hat geschrieben:Traurig bis tragisch für Leute, die eine echte Panne haben und auf Hilfe angewiesen sind.
Grüße Gudrun
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EuraGerhard
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Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Ich verstehe das Dilemma. Man kann, falls Handy dabei, ohne anzuhalten zumindest den Notruf wählen und den Standort des - vermeintlichen - Pannenfahrzeugs durchgeben.Gudrun hat geschrieben:Wir haben uns im vergangenen Jahr einmal hier in D und einmal in Schweden diese Frage gestellt.muheijo hat geschrieben:Traurig bis tragisch für Leute, die eine echte Panne haben und auf Hilfe angewiesen sind.
Wobei ich - in Frankreich - auch schon erlebt habe, dass der (von außen gut sichtbare) Handyanruf meiner Frau auf dem Beifahrersitz offensichtlich dazu geführt hat, dass das Pannenfahrzeug plötzlich wieder ansprang und die Leute die Motorhaube zuschmissen und in großer Eile davonfuhren. Muss die Handystrahlung gewesen sein.
MfG
Gerhard
Früher war (fast) alles schlimmer.
Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Das ist ein guter Rat. Danke dafür.EuraGerhard hat geschrieben:Man kann, falls Handy dabei, ohne anzuhalten zumindest den Notruf wählen und den Standort des - vermeintlichen - Pannenfahrzeugs durchgeben.
Grüße Gudrun
Re: Aktuelle Warnung vor "Strassenpiraten"
Danke für die Warnung. Das fahren wir Ende nächster Woche auf dem Weg nach Norwegen her.
Grüße - Marianne
