Beside the Road
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skandinavian-wolf
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Re: Beside the Road
Da hat sich Nyksund aber ganz schön verändert in den letzten 20 Jahren. Seinerzeit wurde gerade begonnen, die ersten alten Häuser wieder zurecht zu machen.
Gibt es den CP in Stave mit den Whirlpools nicht mehr (südlich von Bleik)?
Der nicht immer ganz aufmerksame Leser aber "Bildergenießer"
Uwe
Gibt es den CP in Stave mit den Whirlpools nicht mehr (südlich von Bleik)?
Der nicht immer ganz aufmerksame Leser aber "Bildergenießer"
Uwe
Demokratien werden von ihren Eliten zerstört
Michael Hartmann
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Re: Beside the Road
Ist mir genauso gegangen.Gudrun hat geschrieben: Jetzt hab ich doch tatsächlich Nykvag und Nyksund in einen Topf geschmissen.![]()
Gruß
Ronald
-----------
Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
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Re: Beside the Road
skandinavian-wolf hat geschrieben:Gibt es den CP in Stave mit den Whirlpools nicht mehr (südlich von Bleik)?
Der eigenen Homepage von stavecamping.no nach zu urteilen, gibt es diesen schönen Campingplatz noch.
Ich hatte ursprünglich geplant, den Andenes-Camping zu nutzen, bin dann aber wegen der chaotischen Zustände auf Midnattsol ausgewichen und fand den sehr gut; mit der Einschränkung, dass er viel zu wenige Duschen und Waschmöglichkeiten hat.
Weiterhin viel Spaß beim Bilder gucken
Gruß
Martin

Re: Beside the Road
Hallo Martin, mal vielen Dank für die schöne Fortsetzung! Wir wären uns dieses Jahr fast begegnet
Warte gespannt wie es weitergeht.


LG gudrun55
Ja, den gibt es noch, da waren wir am 26.Juni, allerdings bei sehr schlechtem Wetter. Hat uns sehr gut gefallen.skandinavian-wolf hat geschrieben: Gibt es den CP in Stave mit den Whirlpools nicht mehr (südlich von Bleik)?Uwe


LG gudrun55
Re: Beside the Road
Weshalb wir uns an jenem Tag entschlossen haben, Senja und die Vesterålen in diesem Jahr auszulassen.gudrun55 hat geschrieben:...Ja, den gibt es noch, da waren wir am 26.Juni, allerdings bei sehr schlechtem Wetter. Hat uns sehr gut gefallen.skandinavian-wolf hat geschrieben: Gibt es den CP in Stave mit den Whirlpools nicht mehr (südlich von Bleik)?Uwe
Grüße Gudrun
Re: Beside the Road
13. Tag – 16. Juni 2019
Morgens um 09:00 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Andenes und zur Walsafari. Das Ticket hatte ich bereits am Vortag im Internet gebucht und bezahlt. An der Rezeption und im Vorraum warten bereits gefühlte 100 Leute, die wahrscheinlich alle an der Tour teilnehmen wollen. Aber ganz so schlimm kommt es dann doch nicht.
Für die Führung im Museum werden die Touristen in zwei Gruppen geteilt – die einen deutsch, die anderen englisch – geführt von zwei jungen Guides, die uns später auch auf dem Boot begleiten.



Nach einer Stunde Informationen über Wale, Ursprung, Verhalten, Ernährung, Umweltverschmutzung und warum es gerade vor Andenes Wale zu bestaunen gibt, geht’s auf die M/S Reine und sogleich ab auf hohe See.


Der Grund, warum ausgerechnet in Andenes Wale zu beobachten sind, liegt an den geologischen Bedingungen. Denn ca. 11 Kilometer westlich/nordwestlich vor der Küste von Andenes gibt es eine 2.000 Meter tiefe Unterwasserschlucht, in denen sich die Wale wohlfühlen, weil sie dort auch Nahrung finden. Nirgendwo an der norwegischen Küste finden Sie nur 11 Kilometer vom Land entfernt so tiefes Wasser und daher keine Orte, die sich als Ausgangspunkt für Ihre Walbeobachtung eignen.


Der erste Passagier wird gleich nach der Hafenausfahrt seekrank – das bleibt auch so, findet später aber noch Unterstützung anderer Mitreisender.
Natürlich schaukelt das Schiff und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das bei richtig Wind und Wellengang der Fall wäre. Heute war es mit Windstärke 5 alles halbwegs friedlich.

Die Tour ist sensationell. Das Schiff fährt ca. 11 Seemeilen hinaus zu dem besonderen Gra-ben, der vor Andenes vorhanden ist und schon bald kommen die ersten Orcas oder Killerwale in Sicht. Es werden mehr – aus verschiedenen Stellen bzw. aus allen Himmelsrichtungen kommend scheinen sie einen Fischschwarm zusammen zu treiben (das ist jetzt Fernseh-Wissen von mir). Gestört werden sie schließlich von zwei Buckelwalen, die mächtig dazwischen zu gehen scheinen. Zweimal kommen sie sehr hoch aus dem Wasser und lassen ihre gewaltigen Körper auf das Wasser klatschen. Das sieht schon gewaltig aus, geht aber leider blitzschnell. Eh man seine Kamera gezückt hat, sind die Wale auch schon wieder abgetaucht.







Das Spiel Orcas gegen Buckelwale geht ca. 2 Stunden, dann ist es plötzlich still und das Boot fährt nach Andenes zurück.
An Bord gibt’s jetzt eine Gemüsesuppe, die gut wärmt. Denn die Temperaturen auf See sind eisig kalt! Ohne Mütze und Handschuhe und dicke Kleidung ist es nicht auszuhalten. Die Guides versorgen Touristen, die nicht so darauf vorbereitet waren, mit dicken Overalls zum Überziehen. Und auch um die Seekranken kümmert sich die Mannschaft sehr fürsorglich. Finde ich prima!

Gegen 14:30 Uhr legt die M.S. Reine wieder in Andenes an. Eine schöne Tour mit einem echten „Wow-Erlebnis“! Und zur weiteren Freude kommt jetzt auch noch die Sonne voll aus den Wolken.

Nach meiner Tour habe ich noch einen Hinweis für all diejenigen, die solch eine Walsafari ebenfalls unternehmen möchten: Denkt bitte daran, die Bootstour ist keine Ruderfahrt auf irgendeinem Binnensee. Denn auf hoher See schaukelt es und es ist kalt – richtig kalt. Selbst wenn es an Land sommerliche Temperaturen sind, kann es auf See sehr kalt werden. Auf dem Deck der M/S Reine, einem ehemaligen Robbenfang- und Fischerboot, ist der Boden aufgrund der Feuchtigkeit meistens glatt, aber nicht rutschig. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Es gilt mindestens die alte Seefahrerweisheit: „Eine Hand für den Mann und eine für das Schiff“; besser noch: Beide Hände für sich selber. Insbesondere bei Kindern. Denn die Touristen auf dem Schiff sind alles andere als zurückhaltend und rücksichtsvoll. Da wird gedrängelt, da wird geschubst – um ja nur das beste Foto von dem größten Wal knipsen zu können.
Ich fahre zurück zum Midnattsol-Camping und finde dort einen Stellplatz in der 1. Reihe. Erst einmal kurz aufwärmen und danach gehe ich in den Ort und zur so genannten „Bleik Marina“.








Abends gibt’s dann noch Mittsommer satt!! Sensationell. Ich schicke ein paar Bilder nach Hause – dort will es niemand glauben, dass es um Mitternacht noch taghell ist.


Schönen Abend
Martin
Morgens um 09:00 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Andenes und zur Walsafari. Das Ticket hatte ich bereits am Vortag im Internet gebucht und bezahlt. An der Rezeption und im Vorraum warten bereits gefühlte 100 Leute, die wahrscheinlich alle an der Tour teilnehmen wollen. Aber ganz so schlimm kommt es dann doch nicht.
Für die Führung im Museum werden die Touristen in zwei Gruppen geteilt – die einen deutsch, die anderen englisch – geführt von zwei jungen Guides, die uns später auch auf dem Boot begleiten.



Nach einer Stunde Informationen über Wale, Ursprung, Verhalten, Ernährung, Umweltverschmutzung und warum es gerade vor Andenes Wale zu bestaunen gibt, geht’s auf die M/S Reine und sogleich ab auf hohe See.


Der Grund, warum ausgerechnet in Andenes Wale zu beobachten sind, liegt an den geologischen Bedingungen. Denn ca. 11 Kilometer westlich/nordwestlich vor der Küste von Andenes gibt es eine 2.000 Meter tiefe Unterwasserschlucht, in denen sich die Wale wohlfühlen, weil sie dort auch Nahrung finden. Nirgendwo an der norwegischen Küste finden Sie nur 11 Kilometer vom Land entfernt so tiefes Wasser und daher keine Orte, die sich als Ausgangspunkt für Ihre Walbeobachtung eignen.


Der erste Passagier wird gleich nach der Hafenausfahrt seekrank – das bleibt auch so, findet später aber noch Unterstützung anderer Mitreisender.
Natürlich schaukelt das Schiff und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das bei richtig Wind und Wellengang der Fall wäre. Heute war es mit Windstärke 5 alles halbwegs friedlich.

Die Tour ist sensationell. Das Schiff fährt ca. 11 Seemeilen hinaus zu dem besonderen Gra-ben, der vor Andenes vorhanden ist und schon bald kommen die ersten Orcas oder Killerwale in Sicht. Es werden mehr – aus verschiedenen Stellen bzw. aus allen Himmelsrichtungen kommend scheinen sie einen Fischschwarm zusammen zu treiben (das ist jetzt Fernseh-Wissen von mir). Gestört werden sie schließlich von zwei Buckelwalen, die mächtig dazwischen zu gehen scheinen. Zweimal kommen sie sehr hoch aus dem Wasser und lassen ihre gewaltigen Körper auf das Wasser klatschen. Das sieht schon gewaltig aus, geht aber leider blitzschnell. Eh man seine Kamera gezückt hat, sind die Wale auch schon wieder abgetaucht.







Das Spiel Orcas gegen Buckelwale geht ca. 2 Stunden, dann ist es plötzlich still und das Boot fährt nach Andenes zurück.
An Bord gibt’s jetzt eine Gemüsesuppe, die gut wärmt. Denn die Temperaturen auf See sind eisig kalt! Ohne Mütze und Handschuhe und dicke Kleidung ist es nicht auszuhalten. Die Guides versorgen Touristen, die nicht so darauf vorbereitet waren, mit dicken Overalls zum Überziehen. Und auch um die Seekranken kümmert sich die Mannschaft sehr fürsorglich. Finde ich prima!

Gegen 14:30 Uhr legt die M.S. Reine wieder in Andenes an. Eine schöne Tour mit einem echten „Wow-Erlebnis“! Und zur weiteren Freude kommt jetzt auch noch die Sonne voll aus den Wolken.

Nach meiner Tour habe ich noch einen Hinweis für all diejenigen, die solch eine Walsafari ebenfalls unternehmen möchten: Denkt bitte daran, die Bootstour ist keine Ruderfahrt auf irgendeinem Binnensee. Denn auf hoher See schaukelt es und es ist kalt – richtig kalt. Selbst wenn es an Land sommerliche Temperaturen sind, kann es auf See sehr kalt werden. Auf dem Deck der M/S Reine, einem ehemaligen Robbenfang- und Fischerboot, ist der Boden aufgrund der Feuchtigkeit meistens glatt, aber nicht rutschig. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Es gilt mindestens die alte Seefahrerweisheit: „Eine Hand für den Mann und eine für das Schiff“; besser noch: Beide Hände für sich selber. Insbesondere bei Kindern. Denn die Touristen auf dem Schiff sind alles andere als zurückhaltend und rücksichtsvoll. Da wird gedrängelt, da wird geschubst – um ja nur das beste Foto von dem größten Wal knipsen zu können.
Ich fahre zurück zum Midnattsol-Camping und finde dort einen Stellplatz in der 1. Reihe. Erst einmal kurz aufwärmen und danach gehe ich in den Ort und zur so genannten „Bleik Marina“.








Abends gibt’s dann noch Mittsommer satt!! Sensationell. Ich schicke ein paar Bilder nach Hause – dort will es niemand glauben, dass es um Mitternacht noch taghell ist.


Schönen Abend
Martin

Re: Beside the Road
14. Tag – 17. Juni 2019
Ich lasse mir Zeit am Morgen, frühstücke ausgiebig, räume meine Sachen zusammen und genieße die Sonne, den Strand und das Meer. Es ist alles super schön.

Der Campingplatz hätte eigentlich eine sehr gute Bewertung verdient. Aber wie soll das mit nur drei Duschen und drei WC’s für mehr als einhundert Touristen klappen? Geduld ist vorprogrammiert. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das erst in der Hauptsaison funktionieren soll. Vor allem, wenn viele von den Gästen ihren Termin zum Beispiel für eine Walsafari nicht verpassen wollen. Aber die Lage vom Midnattsol ist wirklich super!
Ich mache mich auf den Fv82 in Richtung Sortland, …..







…..halte kurz an der sehr schönen und auch schön gelegenen Kirche von Dverberg. Die acht-eckige Holzkirche wurde 1843 erbaut und bietet 350 Gläubigen Platz.



Kurz vor Risøyhamn bei Åse finde ich an einem Parkplatz den Hinweis auf eine Sehenswürdigkeit. Natürlich bin ich neugierig. Und natürlich halte ich an. Bei der Sehenswürdigkeit handelt es sich, einem in einer Zettelbox ausgelegtem Flyer zufolge um die Militäranlage eines Wikingerhäuptlings auf Åse, ca. 1.800 Jahre zurück.

Allerdings finde ich nur noch Sumpf und Büschel sowie einige Vertiefungen im Gelände vor. Früher soll hier mal eine große Siedlung mit 14 Häusern in einer Ringanlage mit bis zu 45 Metern Durchmesser gestanden haben. Heute ist davon leider nichts mehr zu sehen.

Aber die Informationen geben Auskunft, dass hier auf Andøya in der Eisenzeit ein eigener Wikingerstamm gelebt haben könnte. Der letzte Häuptling Thore Thussasprenga musste, nach verlorenen Kämpfen nach Island fliehen. Er soll der letzte Häuptling auf Andøya gewesen sein.
Nach diesem kurzen Ausflug in die Eisenzeit geht’s in der Realität weiter und erst einmal an die Zapfsäule in Sortland sowie zum Supermarkt, um mich mit Wienerbrød für mich und mit Briefmarken für die Ansichtskarten an die lieben Daheimgebliebenen einzudecken.


Rechtzeitig gegen 12:30 Uhr bin ich beim Akvakultursenter in Blokken auf dem südlichen Teil der Insel Langøya, ca. 30 Fahrminuten von Sortland entfernt.





Akvakultur i Vesterålen ist eine Fischzuchtvorführanlage, wo man in einer der schönsten Regionen Norwegens einen einzigartigen Einblick in die Lachsproduktion bekommt. Schließlich wird norwegischer Lachs von rund 14 Millionen Menschen weltweit täglich konsumiert. Da wundert es nicht, dass neben dem Fischfang auch die Fischaufzug auf den Vesterålen einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist.
Am Empfang werde ich von einer jungen Schülerin im perfekten Deutsch begrüßt, die mir bei meinem Besuch als Guide zur Verfügung stehen soll. Sie befindet sich in der Abschlussklasse einer höheren Schule und hat Deutsch als zweite Fremdsprache gewählt. In den Ferien hilft sie hier in solchen touristischen Sehenswürdigkeiten aus, um ihr Taschengeld aufzubessern.
Allerdings bleibt es nicht bei einer deutschen Führung durch die Anlage – eine etwas ältere Norwegerin übernimmt sehr selbstbewusst die Leitung und bringt mit in perfektem Schulenglisch durch die Räumlichkeiten und später bis zum Bootssteg, wo ich – mit einem weiteren Touristen – zu den Netzgehegeanlagen im Fjord gefahren werde.



Zurück in dem „Betrieb“ gibt Kostproben von geräuchertem Lachs, Forelle und Wal. Wirklich köstlich! Insgesamt eine interessante Veranstaltung und mit 150 NOK spottbillig. Allerdings will ich damit ausdrücklich nichts zu den Umweltauswirkungen und der Fischzucht in Aquakulturen generell etwas sagen. Mir sind die Problematiken durchaus bekannt. Trotzdem fand ich es interessant, zu sehen, wie solch eine Fischzuchtanlage tatsächlich aussieht.


Kurz nach diesem Besuch bewölkt sich der Himmel und es wird deutlich kühler. Ich mache mich deshalb ohne weitere Abstecher auf den Weg zu meinem heutigen „Schlafplatz“; dem Camping-Rafting auf der Insel Hinnøya und unmittelbar am Raftsund.




Der Abend wird kühler; es nieselt ein wenig. Also ab ins Bett und noch ein wenig lesen. Der Tag war interessant und abwechslungsreich genug.
Ich wünsche jetzt schon mal ein schönes Wochenende. Ob ich morgen eine Fortsetzung schreiben kann, weiß ich nicht; ich habe tagsüber eine Veranstaltung im Verein.
Gruß
Martin
Ich lasse mir Zeit am Morgen, frühstücke ausgiebig, räume meine Sachen zusammen und genieße die Sonne, den Strand und das Meer. Es ist alles super schön.

Der Campingplatz hätte eigentlich eine sehr gute Bewertung verdient. Aber wie soll das mit nur drei Duschen und drei WC’s für mehr als einhundert Touristen klappen? Geduld ist vorprogrammiert. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das erst in der Hauptsaison funktionieren soll. Vor allem, wenn viele von den Gästen ihren Termin zum Beispiel für eine Walsafari nicht verpassen wollen. Aber die Lage vom Midnattsol ist wirklich super!
Ich mache mich auf den Fv82 in Richtung Sortland, …..







…..halte kurz an der sehr schönen und auch schön gelegenen Kirche von Dverberg. Die acht-eckige Holzkirche wurde 1843 erbaut und bietet 350 Gläubigen Platz.



Kurz vor Risøyhamn bei Åse finde ich an einem Parkplatz den Hinweis auf eine Sehenswürdigkeit. Natürlich bin ich neugierig. Und natürlich halte ich an. Bei der Sehenswürdigkeit handelt es sich, einem in einer Zettelbox ausgelegtem Flyer zufolge um die Militäranlage eines Wikingerhäuptlings auf Åse, ca. 1.800 Jahre zurück.

Allerdings finde ich nur noch Sumpf und Büschel sowie einige Vertiefungen im Gelände vor. Früher soll hier mal eine große Siedlung mit 14 Häusern in einer Ringanlage mit bis zu 45 Metern Durchmesser gestanden haben. Heute ist davon leider nichts mehr zu sehen.

Aber die Informationen geben Auskunft, dass hier auf Andøya in der Eisenzeit ein eigener Wikingerstamm gelebt haben könnte. Der letzte Häuptling Thore Thussasprenga musste, nach verlorenen Kämpfen nach Island fliehen. Er soll der letzte Häuptling auf Andøya gewesen sein.
Nach diesem kurzen Ausflug in die Eisenzeit geht’s in der Realität weiter und erst einmal an die Zapfsäule in Sortland sowie zum Supermarkt, um mich mit Wienerbrød für mich und mit Briefmarken für die Ansichtskarten an die lieben Daheimgebliebenen einzudecken.


Rechtzeitig gegen 12:30 Uhr bin ich beim Akvakultursenter in Blokken auf dem südlichen Teil der Insel Langøya, ca. 30 Fahrminuten von Sortland entfernt.





Akvakultur i Vesterålen ist eine Fischzuchtvorführanlage, wo man in einer der schönsten Regionen Norwegens einen einzigartigen Einblick in die Lachsproduktion bekommt. Schließlich wird norwegischer Lachs von rund 14 Millionen Menschen weltweit täglich konsumiert. Da wundert es nicht, dass neben dem Fischfang auch die Fischaufzug auf den Vesterålen einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist.
Am Empfang werde ich von einer jungen Schülerin im perfekten Deutsch begrüßt, die mir bei meinem Besuch als Guide zur Verfügung stehen soll. Sie befindet sich in der Abschlussklasse einer höheren Schule und hat Deutsch als zweite Fremdsprache gewählt. In den Ferien hilft sie hier in solchen touristischen Sehenswürdigkeiten aus, um ihr Taschengeld aufzubessern.
Allerdings bleibt es nicht bei einer deutschen Führung durch die Anlage – eine etwas ältere Norwegerin übernimmt sehr selbstbewusst die Leitung und bringt mit in perfektem Schulenglisch durch die Räumlichkeiten und später bis zum Bootssteg, wo ich – mit einem weiteren Touristen – zu den Netzgehegeanlagen im Fjord gefahren werde.



Zurück in dem „Betrieb“ gibt Kostproben von geräuchertem Lachs, Forelle und Wal. Wirklich köstlich! Insgesamt eine interessante Veranstaltung und mit 150 NOK spottbillig. Allerdings will ich damit ausdrücklich nichts zu den Umweltauswirkungen und der Fischzucht in Aquakulturen generell etwas sagen. Mir sind die Problematiken durchaus bekannt. Trotzdem fand ich es interessant, zu sehen, wie solch eine Fischzuchtanlage tatsächlich aussieht.


Kurz nach diesem Besuch bewölkt sich der Himmel und es wird deutlich kühler. Ich mache mich deshalb ohne weitere Abstecher auf den Weg zu meinem heutigen „Schlafplatz“; dem Camping-Rafting auf der Insel Hinnøya und unmittelbar am Raftsund.




Der Abend wird kühler; es nieselt ein wenig. Also ab ins Bett und noch ein wenig lesen. Der Tag war interessant und abwechslungsreich genug.
Ich wünsche jetzt schon mal ein schönes Wochenende. Ob ich morgen eine Fortsetzung schreiben kann, weiß ich nicht; ich habe tagsüber eine Veranstaltung im Verein.
Gruß
Martin

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fcelch
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- Wohnort: Bergisches Land / NRW
Re: Beside the Road
Hallo Martin,
toller Bericht und gewohnt wahnsinnig schöne Fotos von dir.
LG
FCElch
toller Bericht und gewohnt wahnsinnig schöne Fotos von dir.
LG
FCElch
Re: Beside the Road
Moin,
Ich schließ mich den Worten von FCElch uneingeschränkt an!
Zugleich sind es für mich dann auch wieder Erinnerungen!
Gruß
Ronald
Ich schließ mich den Worten von FCElch uneingeschränkt an!
Zugleich sind es für mich dann auch wieder Erinnerungen!
Gruß
Ronald
-----------
Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Man kann sich jeden Tag ärgern, aber man ist nicht verpflichtet dazu!
Re: Beside the Road
Wow Martin, du hast ja wirklich ein volles Programm... ..was du alles erlebst in einem Urlaub.
Toll das du deine Tour mit uns teilst, ich bin total begeistert.
Toll das du deine Tour mit uns teilst, ich bin total begeistert.
Re: Beside the Road
Wow - richtig schöne Fotos, klasse Wetter und ein toller Bericht!
Jetzt habe ich richtig Lust, wieder mal an Mittsommer nach Norwegen zu fahren
Ich hoffe, die Fahrt geht noch ein paar Wochen so weiter...!! Herrlich!
Jetzt habe ich richtig Lust, wieder mal an Mittsommer nach Norwegen zu fahren
Ich hoffe, die Fahrt geht noch ein paar Wochen so weiter...!! Herrlich!
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
Re: Beside the Road
Da hast du auf Langoya ja mehr Glück gehabt als wir, sehr schöne Bilder
Auf die Idee ein Fischzuchtanlage zu besichtigen bin ich noch nicht gekommen, das war eine interessante Fortsetzung!
lieben Dank und herzliche Grüße! gudrun55
lieben Dank und herzliche Grüße! gudrun55
Re: Beside the Road
15. Tag – 18. Juni 2019
Die Nacht war wieder kalt und die Heizung hatte gut zu tun. Das DEFA-System verbunden mit einer temperaturgesteuerten Schaltuhr funktioniert prima. Leider ist die Heizung nur ein wenig laut – wie ein kleiner Haarfön. Der Raftsund-Camping hat eine besonders gute Lage direkt am Raftsund – ansonsten wirkt der Platz eher etwas „bescheiden“. Es gibt ein paar Sitzbänke und einen kleine Pavillon am Fjord – aber es wirkt alles etwas lieblos. Der Platz selber besteht aus feinkörnigem Schotter. Mit Kreidestrichen wurden die Stellplätze für die Wohnmobile markiert; es sind mindestens 30 an der Zahl. Dusche und WC sind im Vorraum eines Gemeinschaftshauses und wirken im Stil der 70iger Jahre eher etwas schlicht bzw. heruntergekommen.

Etwas sparsam finde ich auch die sanitäre Ausstattung: 1 Herren- und 1 Damen-WC mit jeweils 2 Toiletten sowie ein Behinderten-WC; that’s all! Im Behinderten-WC gibt es zudem die einzige Dusche. Da heißt es Geduld üben, wenn 50 bis 60 Camper am Morgen auf die Toilette oder unter die Dusche wollen. Ich war glücklicherweise wieder einmal sehr früh und konnte die Einrichtung ohne Warten gleich nutzen. Aber drei andere Camper saßen vor der Tür, als ich nach ca. 20 Minuten fertig war.

Nach dem Frühstück fahre ich an die Südspitze der Insel und begebe mich auf Kaiser’s Spuren; der Besteigung des Digermulenkollen bzw. des so genannten Kaiservarden in Digermulen. Schließlich war der deutsche Kaiser Wilhelm II. bekennender Norwegenfreund und hatte in Digermulen mit seiner Yacht Halt gemacht und den Gipfel bestiegen.

Die Wegstrecke über 1,9 Kilometer und 368 Höhenmetern empfinde ich als anstrengend, auch wenn sie als „enkel“, also „leicht“ qualifiziert ist.



Es geht stetig bergan und an manchen Stellen sichern Seile den Halt.

Der Boden ist vielschichtig; Felsgestein, Geröll und Waldboden wechseln sich ab und immer wieder gilt es ausgetrocknete Wasserrinnen, die gut begehbar sind, zu nutzen.


Auf dem Gipfel angelangt bin ich ein wenig stolz auf mich und freue mich, es dem Kaiser Wilhelm II. gleichgetan zu haben und genieße die Aussicht in nahezu alle Himmelsrichtungen. Es lohnt sich!


Nach einer ausgiebigen Pause geht’s auf denselben Weg wieder an den Abstieg. Der dauert, wie gewohnt, nicht ganz so lange, fordert aber trotzdem meine volle Konzentration, um nicht auszurutschen. An den kritischen Stellen bin ich sogar froh über die Seile, die zusätzlich Halt und Sicherheit geben.


Insgesamt habe ich für den Hin- und Rückweg zweieinhalb Stunden gebraucht und bin mit meiner Leistung zufrieden. Die Knie tun mir weh, ich bin durchgeschwitzt und ich bin auch ein wenig erschöpft. Denn auch eine „Enkel“-Tour erfordert ein wenig Aufwand.

Nach einer Pause geht es weiter auf die Insel Austvagsøya …..



…. und vor allem zu „Rolf’s Bar“ in der Nähe von Grunnfør im Norden der Insel und unmittelbar am Fv888 gelegen. Auf dem Weg dorthin mache ich einen kurzen Abstecher zur Sand Kirke, denn schließlich brauche ich hin und wieder mal ein schönes Motiv für das Bilderrätsel. Die Kirche ist eigentlich eine Kapellenerweiterung einer ehemaligen Schule; sie wurde 1914 errichtet und umfasst 80 Plätze.


Ein Stückchen weiter gibt es das nächste Motiv für ein Bilderrätsel: die Rezeption für ein Ferienhaus in Nettvika. Zu Hause muss ich leider feststellen, dass diese Location über StreetView nicht zu orten ist – also nix mit Rätsel!


Das gilt eigentlich auch für Rolf’s Bar, eine urige Holzhütte direkt am Meer.




Ein sensationeller Ort mit einem ganz besonderen Charme von Freiheit und Abenteuer. Die kleine Partyhütte ist mit allem möglichen Zeug dekoriert, die hier der Besitzer oder auch Touristen da gelassen haben. Das Innenleben dieser Location ist einfach unbeschreiblich. Ob diese Bar heute noch betrieben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber egal - einen Besuch ist es wert.





Pünktlich, wie vorhergesagt, setzt am Nachmittag der Regen ein. Und zwar nicht mit ein oder zwei Tropfen. Nein – richtiger Regen. Von oben, von unten, von links und von rechts. Dabei wird es immer kälter. Also beschließe ich kurzentschlossen, nicht einen freien Stellplatz zu suchen (bei Rolf’s Bar hätte ich eine gute Möglichkeit gehabt), sondern auf einen Campingplatz zu fahren, wo ich Strom und damit auch Wärme aus meiner DEFA-Heizung beziehen kann.


Meine Wahl fällt auf „Kabelvåg Feriehus and Camping“ aufgrund der guten Bewertungen und nicht wegen des Preises. Denn besonders günstig ist dieser Platz nicht.
Ich melde mich an, zahle und suche mir eine freien Stellplatz mit Blick auf eine Art See. Kaum das ich mit meinem Fahrzeug zum Stehen komme werde ich von einer Holländerin aufgefordert, den Platz zu räumen, weil „hier alles für unsere Gruppe reserviert ist“. Na ja, das kann ja jeder sagen. Ich hatte mich beim Einchecken ausdrücklich erkundigt, ob ich mich überall mit dem notwendigen Sicherheitsabstand hinstellen darf. Und nun soll ist für diese andere Camperin am liebsten in die hinterste Ecke verschwinden, weil sie im Verband und mit dem ACSI unterwegs ist. Nee – nicht mit mir! Ich stelle mich stur und warte. Die Dame aus der Rezeption wird gerufen – sie bestätigt meine Haltung und gibt mir Recht. Für die rund 20 Wohnmobile/Wohnwagen der ACSI-Gruppe sei an einer ganz anderen Stelle reserviert gewesen. Also viel Geschrei um nichts.
Aber ich gebe schließlich doch etwas nach und stelle mich in eine Nische mit dem Blick auf diesen See und gebe der Gruppe damit Gelegenheit, sich dort besser zu konzipieren. Und ich genieße meine Ruhe und meinen Abend.
Ich habe nun leider keine Bilder von dieser Begebenheit und diesem Platz, wollte die kleine Geschichte aber nicht auslassen.
Schönen Sonntagabend
Die Nacht war wieder kalt und die Heizung hatte gut zu tun. Das DEFA-System verbunden mit einer temperaturgesteuerten Schaltuhr funktioniert prima. Leider ist die Heizung nur ein wenig laut – wie ein kleiner Haarfön. Der Raftsund-Camping hat eine besonders gute Lage direkt am Raftsund – ansonsten wirkt der Platz eher etwas „bescheiden“. Es gibt ein paar Sitzbänke und einen kleine Pavillon am Fjord – aber es wirkt alles etwas lieblos. Der Platz selber besteht aus feinkörnigem Schotter. Mit Kreidestrichen wurden die Stellplätze für die Wohnmobile markiert; es sind mindestens 30 an der Zahl. Dusche und WC sind im Vorraum eines Gemeinschaftshauses und wirken im Stil der 70iger Jahre eher etwas schlicht bzw. heruntergekommen.

Etwas sparsam finde ich auch die sanitäre Ausstattung: 1 Herren- und 1 Damen-WC mit jeweils 2 Toiletten sowie ein Behinderten-WC; that’s all! Im Behinderten-WC gibt es zudem die einzige Dusche. Da heißt es Geduld üben, wenn 50 bis 60 Camper am Morgen auf die Toilette oder unter die Dusche wollen. Ich war glücklicherweise wieder einmal sehr früh und konnte die Einrichtung ohne Warten gleich nutzen. Aber drei andere Camper saßen vor der Tür, als ich nach ca. 20 Minuten fertig war.

Nach dem Frühstück fahre ich an die Südspitze der Insel und begebe mich auf Kaiser’s Spuren; der Besteigung des Digermulenkollen bzw. des so genannten Kaiservarden in Digermulen. Schließlich war der deutsche Kaiser Wilhelm II. bekennender Norwegenfreund und hatte in Digermulen mit seiner Yacht Halt gemacht und den Gipfel bestiegen.

Die Wegstrecke über 1,9 Kilometer und 368 Höhenmetern empfinde ich als anstrengend, auch wenn sie als „enkel“, also „leicht“ qualifiziert ist.



Es geht stetig bergan und an manchen Stellen sichern Seile den Halt.

Der Boden ist vielschichtig; Felsgestein, Geröll und Waldboden wechseln sich ab und immer wieder gilt es ausgetrocknete Wasserrinnen, die gut begehbar sind, zu nutzen.


Auf dem Gipfel angelangt bin ich ein wenig stolz auf mich und freue mich, es dem Kaiser Wilhelm II. gleichgetan zu haben und genieße die Aussicht in nahezu alle Himmelsrichtungen. Es lohnt sich!


Nach einer ausgiebigen Pause geht’s auf denselben Weg wieder an den Abstieg. Der dauert, wie gewohnt, nicht ganz so lange, fordert aber trotzdem meine volle Konzentration, um nicht auszurutschen. An den kritischen Stellen bin ich sogar froh über die Seile, die zusätzlich Halt und Sicherheit geben.


Insgesamt habe ich für den Hin- und Rückweg zweieinhalb Stunden gebraucht und bin mit meiner Leistung zufrieden. Die Knie tun mir weh, ich bin durchgeschwitzt und ich bin auch ein wenig erschöpft. Denn auch eine „Enkel“-Tour erfordert ein wenig Aufwand.

Nach einer Pause geht es weiter auf die Insel Austvagsøya …..



…. und vor allem zu „Rolf’s Bar“ in der Nähe von Grunnfør im Norden der Insel und unmittelbar am Fv888 gelegen. Auf dem Weg dorthin mache ich einen kurzen Abstecher zur Sand Kirke, denn schließlich brauche ich hin und wieder mal ein schönes Motiv für das Bilderrätsel. Die Kirche ist eigentlich eine Kapellenerweiterung einer ehemaligen Schule; sie wurde 1914 errichtet und umfasst 80 Plätze.


Ein Stückchen weiter gibt es das nächste Motiv für ein Bilderrätsel: die Rezeption für ein Ferienhaus in Nettvika. Zu Hause muss ich leider feststellen, dass diese Location über StreetView nicht zu orten ist – also nix mit Rätsel!


Das gilt eigentlich auch für Rolf’s Bar, eine urige Holzhütte direkt am Meer.




Ein sensationeller Ort mit einem ganz besonderen Charme von Freiheit und Abenteuer. Die kleine Partyhütte ist mit allem möglichen Zeug dekoriert, die hier der Besitzer oder auch Touristen da gelassen haben. Das Innenleben dieser Location ist einfach unbeschreiblich. Ob diese Bar heute noch betrieben wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber egal - einen Besuch ist es wert.





Pünktlich, wie vorhergesagt, setzt am Nachmittag der Regen ein. Und zwar nicht mit ein oder zwei Tropfen. Nein – richtiger Regen. Von oben, von unten, von links und von rechts. Dabei wird es immer kälter. Also beschließe ich kurzentschlossen, nicht einen freien Stellplatz zu suchen (bei Rolf’s Bar hätte ich eine gute Möglichkeit gehabt), sondern auf einen Campingplatz zu fahren, wo ich Strom und damit auch Wärme aus meiner DEFA-Heizung beziehen kann.


Meine Wahl fällt auf „Kabelvåg Feriehus and Camping“ aufgrund der guten Bewertungen und nicht wegen des Preises. Denn besonders günstig ist dieser Platz nicht.
Ich melde mich an, zahle und suche mir eine freien Stellplatz mit Blick auf eine Art See. Kaum das ich mit meinem Fahrzeug zum Stehen komme werde ich von einer Holländerin aufgefordert, den Platz zu räumen, weil „hier alles für unsere Gruppe reserviert ist“. Na ja, das kann ja jeder sagen. Ich hatte mich beim Einchecken ausdrücklich erkundigt, ob ich mich überall mit dem notwendigen Sicherheitsabstand hinstellen darf. Und nun soll ist für diese andere Camperin am liebsten in die hinterste Ecke verschwinden, weil sie im Verband und mit dem ACSI unterwegs ist. Nee – nicht mit mir! Ich stelle mich stur und warte. Die Dame aus der Rezeption wird gerufen – sie bestätigt meine Haltung und gibt mir Recht. Für die rund 20 Wohnmobile/Wohnwagen der ACSI-Gruppe sei an einer ganz anderen Stelle reserviert gewesen. Also viel Geschrei um nichts.
Aber ich gebe schließlich doch etwas nach und stelle mich in eine Nische mit dem Blick auf diesen See und gebe der Gruppe damit Gelegenheit, sich dort besser zu konzipieren. Und ich genieße meine Ruhe und meinen Abend.
Ich habe nun leider keine Bilder von dieser Begebenheit und diesem Platz, wollte die kleine Geschichte aber nicht auslassen.
Schönen Sonntagabend

Re: Beside the Road
DEFA - Deutsche Filma AG, aber was hat die mit Heizung zu tun? Wieder was gelernt.
Danke für den neuen Teil Deines Berichtes.
Grüße Gudrun
Danke für den neuen Teil Deines Berichtes.
Grüße Gudrun
-
Mainline
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- Beiträge: 1621
- Registriert: So, 03. Aug 2008, 11:22
- Wohnort: Nordhessen
- Kontaktdaten:
Re: Beside the Road
Hallo Martin,
Danke für die Fortsetzung deines Reiseberichts. Der Campingplatz in Raften ist eigentlich nur ein etwas besserer Wohnmobilstellplatz, - aber in begehrter Lage und manchmal interessantem Schiffsverkehr. Außer den weißen Linien der Stellplätze, ist dort in den letzten 10 Jahren nichts erneuert worden
Ich hatte mich schon gefragt, wie Du deinen Caddy heizt und bin auf weitere (Fahrzeug-)Details gespannt. Der kommende Abschnitt mit Hurtigruten wird sicher auch spannend
Viele Grüße,
Gerhard
Danke für die Fortsetzung deines Reiseberichts. Der Campingplatz in Raften ist eigentlich nur ein etwas besserer Wohnmobilstellplatz, - aber in begehrter Lage und manchmal interessantem Schiffsverkehr. Außer den weißen Linien der Stellplätze, ist dort in den letzten 10 Jahren nichts erneuert worden
Ich hatte mich schon gefragt, wie Du deinen Caddy heizt und bin auf weitere (Fahrzeug-)Details gespannt. Der kommende Abschnitt mit Hurtigruten wird sicher auch spannend
Viele Grüße,
Gerhard
