Wandern mit 10jährigem
-
Pfalzcamper
- NF-Stammbesucher

- Beiträge: 2078
- Registriert: Fr, 10. Feb 2012, 16:52
Re: Wandern mit 10jährigem
Woher weisst Du, dass es Norweger sind, wenn sie Dich nicht zurueck gruessen?
_|_|_|_|_|_|_|_|_|_|_|_
Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg!
Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg!
Re: Wandern mit 10jährigem
Guten Abend,
ich wollte mich mal zurück melden und als Danke schön für Eure Unterstützung Fotos unseres Ausfluges zeigen.
Leider ist aus der mehrtägigen Wanderung lediglich eine eintägige mit Übernachtung geworden, da u.A. das Wetter die letzte Ferienwoche (30.7.-3.8.) nicht mitgespielt hat. Vor allem aber haben wir keinen der vorher über atlas.no angezeigten Fußwege finden können! Wir sind dann einfach ins Grüne (ins graue triffts besser) gefahren und in die Berge gelaufen. Es war trotzdem ein sehr schönes Vater-Sohn Erlebnis!
Es ging los bei einem Staussee (Lyngsvatnet) östlich von Jørpeland. Wir sind einfach eine Seitenstraße von der Straße Richtung Songesand Richtung Osten abgefahren, bis sie bei einigen Hütten des Kraftwerkbetreibers endete. Das Wetter und die Stimmung waren gut. Nach 2,5 Std. zogen aber immer mehr Wolken auf. Kurz darauf fing es an zu regnen, woraufhin wir die Ponchos anziehen mussten. Schließlich hüllten uns die Wolken ein (760m) und wir sahen keine 20m mehr weit



Wir waren ziemlich orientierungslos. Mit dem GPS hätten wir es auf jeden Fall vor Einbruch der Dämmerung zum Auto zurück geschafft, aber das schien mir angesichts des unwegsamen Geländes zu gefährlich. Also haben wir bereits um 18 Uhr das Zelt aufgebaut. Es war gar nicht so einfach, einen guten Platz dafür zu finden, denn mittlerweile regnete es stark und die Sicht war praktisch null.




Nun hieß es also im Zelt im Nebel auszuharren. Wir haben Spaghetti auf dem Benzinkocher zubereitet und Tee getrunken. Irgendwann um Mitternacht sind mir dann erst die Augen zugefallen, weil ich plötzlich Paras vor wilden norwegischen Bären geschoben habe!
Am nächsten Morgen sind wir gegen sieben Uhr aufgewacht und haben Tee und Kaffee gekocht. Wenigstens die fiese Wolke war jetzt verschwunden. Im Laufe der nächsten zwei Stunden klarte es sogar gänzlich auf und wir befanden uns in strahlendem Sonnenschein!



Wir haben dann das Lager geräumt und sind bei strahlendem Sonnenschein den Weg zum Auto zurück gegangen. Bei schönem Wetter sieht die Welt gleich ganz anders aus
So haben wir unser Abenteuer auch in bester Erinnerung behalten.
Und das sind die beiden tapferen Berg-Zelter:

Die letzten Bilder sind von der Tour zum Kjerag:



Viele Grüße,
starvald
ich wollte mich mal zurück melden und als Danke schön für Eure Unterstützung Fotos unseres Ausfluges zeigen.
Leider ist aus der mehrtägigen Wanderung lediglich eine eintägige mit Übernachtung geworden, da u.A. das Wetter die letzte Ferienwoche (30.7.-3.8.) nicht mitgespielt hat. Vor allem aber haben wir keinen der vorher über atlas.no angezeigten Fußwege finden können! Wir sind dann einfach ins Grüne (ins graue triffts besser) gefahren und in die Berge gelaufen. Es war trotzdem ein sehr schönes Vater-Sohn Erlebnis!
Es ging los bei einem Staussee (Lyngsvatnet) östlich von Jørpeland. Wir sind einfach eine Seitenstraße von der Straße Richtung Songesand Richtung Osten abgefahren, bis sie bei einigen Hütten des Kraftwerkbetreibers endete. Das Wetter und die Stimmung waren gut. Nach 2,5 Std. zogen aber immer mehr Wolken auf. Kurz darauf fing es an zu regnen, woraufhin wir die Ponchos anziehen mussten. Schließlich hüllten uns die Wolken ein (760m) und wir sahen keine 20m mehr weit



Wir waren ziemlich orientierungslos. Mit dem GPS hätten wir es auf jeden Fall vor Einbruch der Dämmerung zum Auto zurück geschafft, aber das schien mir angesichts des unwegsamen Geländes zu gefährlich. Also haben wir bereits um 18 Uhr das Zelt aufgebaut. Es war gar nicht so einfach, einen guten Platz dafür zu finden, denn mittlerweile regnete es stark und die Sicht war praktisch null.




Nun hieß es also im Zelt im Nebel auszuharren. Wir haben Spaghetti auf dem Benzinkocher zubereitet und Tee getrunken. Irgendwann um Mitternacht sind mir dann erst die Augen zugefallen, weil ich plötzlich Paras vor wilden norwegischen Bären geschoben habe!
Am nächsten Morgen sind wir gegen sieben Uhr aufgewacht und haben Tee und Kaffee gekocht. Wenigstens die fiese Wolke war jetzt verschwunden. Im Laufe der nächsten zwei Stunden klarte es sogar gänzlich auf und wir befanden uns in strahlendem Sonnenschein!



Wir haben dann das Lager geräumt und sind bei strahlendem Sonnenschein den Weg zum Auto zurück gegangen. Bei schönem Wetter sieht die Welt gleich ganz anders aus
Und das sind die beiden tapferen Berg-Zelter:

Die letzten Bilder sind von der Tour zum Kjerag:



Viele Grüße,
starvald