... eines der großen Fährschiffe (nachts) in Seenot geraten würde und die Hälfte der Passagiere ist total betrunken?
Ich meine die Frage total ernst, weil ich mich das jedes Mal wieder frage, wenn ich Leute sehe, die sich nach ein paar Studen Fahrt schon kaum mehr auf den Beinen halten können .
Werden die Leute aus ihren Kabinen geholt? D.h. muss sich die Crew in Gefahr bringen, weil einige nachts nix mehr ahnen und wie tot in ihren Kabinen liegen?
Würdet Ihr Rücksicht auf solche Leute nehmen?
PS: Merkt man, dass ich wahrscheinlich die einzige bin, die sich die Sicherheitsanweisungen anguckt und den Weg raus aus der Kabine direkt nach Bezug auswendig lernt?
Da habe ich ehrlich gesagt noch nie darueber nachgedacht - aber gute Frage. Im Flugzeug kriegt man ja auch keinen Alkohol mehr, wenn die Crew der Meinung ist, dass man schon zuviel intus hat... Mhmmm.
Leidest Du unter einer Schiffsphobie?
Høyr ikkje på om dei skrik du er feig. Om kruna di skjelv, så er rota di seig.
Lat fredstanken fylle ditt heile sinn, og lat ikkje tvilen få trengje seg inn.
Gåte
Da ich selten mit den Fæhren unterwegs bin, hab ich mir diese Frage noch nicht gestellt.
Aber was ich mich im Flieger schon oft gefragt habe, was passiert, wenn so ein Volltrottel am Notausgang sitzt und mal eben "probiert", wie der auf geht?! Irgend so ein lebensmueder.... Sowas soll's ja geben.
In Filmen sieht man da ja Horrorszenarien.
Aber mittlerweile weiss ich, dass man von so einer offenen Tuer nicht "rausgerissen" wird und auch der Flieger nicht abstuerzt....
Når livet gir deg sitroner - be om Tequila og salt!
Ich denke, dass sich die Situation zumindest auf der Route DK-Norge sehr entschärft hat.
Auf der Superfast darf man abseits der Restaurants kein Alkohol mehr trinken. Jedenfalls wird man durch die oft grimmig herumlaufenden Securitas sehr unfreundlich darauf hingewiesen, wie ich es mehrfach bei anderen beobachten konnte.
Es torkeln auch einem keine Betrunkenen mehr entgegen, wie früher auf den Fährschiffen üblich.
Kabinen haben die Superfast-Schiffe nicht mehr - nur für Trucker einige.
Insgesamt also sehr entspannt.
schon 2006 hab ich die Geschichte gepostet.......auch da waren viele betrunken, aber die mussten so kotzen dass sie schnell wieder nüchtern waren......
ansonsten hatte ich das Gefühl damals, man hat eh keine Chance....
diese Geschichte wurde ausgewählt bei einer Literaturwettbewerb für eine Anthologie unter dem Namen "Nachtfahrt" , beim Lerato Verlag .
Orkan-Die Nacht der Nächte
Zwei Wochen Ferien in Norwegen am Ende der Welt,
einsam abgelegen unsere Hütte, wir haben uns wohlgefühlt
in diesem 170 Seelen Dorf Aakra
So viele freundliche Menschen auf einem Haufen habe ich selten erlebt
Wir freuten uns über Einladungen zu netten Kaffeerunden und abendlichen
Zusammenkünften
Jede Absage einer Einladung hätte uns leid getan.
Wir haben viele nette Menschen kennengelernt, neue Freunde gefunden.
Schnell werden die letzten Sachen verstaut
ein letztes Frühstück bei unserem Sohn
gespielte Fröhlichkeit, wir sind traurig
die schönen Tage sind vorbei.
Winkend und hupend verlassen wir Aakra, den Ort an dem wir unser Herz
verloren haben und an dem wir unseren Sohn zurücklassen müssen.
Die erste halbe Stunde sehe ich nichts , mit Tränen in den Augen ist man blind...... man kann die Schönheit des Landes nicht sehen.
Nach einigen Stunden quer durch Norwegen erreichen wir den Hafen, an dem uns am Abend eine große Fähre über das Skagerrak nach Dänemark bringen soll. Seit Stunden herrscht Sauwetter, der Regen peitscht ums Auto, Sturm ist angesagt. Naja, denken wir Sturm, was ist das schon. Auf meine Anfrage am Terminal lächeln die Mädchen "Lit storm" - "kleiner Sturm" sagen sie " Das Schiff hat gute Stabilisatoren." Eine Nacht auf einem schwankenden Schiff steht uns bevor. Die ersten Stunden verlaufen zwar schwankend, aber es hält sich in Grenzen, man amüsiert sich, für Ablenkung ist gesorgt. In der Pianobar spielt und singt ein Pianist alte und neue Schlager. Man sitzt auf Barhockern um das Piano, wird mitgerissen, ein Gitarrensolist aus einer anderen Bar an Deck gesellt sich dazu, singt, spielt alle Schlager unserer Jugendzeit er reicht mir die Gitarre und...... ich spiele
”Blowing in the Wind” und ”die Lady in Black”------ bei ”I m sailing” laufen mir die Tränen.......... es ist spät nicht mehr viele haben es am schwankenden Klavier ausgehalten.
Wir merken gar nicht, dass wir uns nur noch mit beiden Händen festhalten müssen. Der Sturm hat zugenommen, das Schiff schwankt in alle Richtungen. Immer mehr Mitfahrer verschwinden - allen ist schlecht. Die wenigen, die ausharren, denen nicht schlecht ist, werden euphorisch, singen mit - Seemannslieder - Truckerlieder- von "Deine Heimat ist das Meer - bis "What shell we do with the drunken Sailer", es ist Galgenhumor.
Als wir uns kaum noch auf den Beinen halten können, das Schiff scheint nun auf hoher See zu sein, hangeln wir uns zu unserer Kabine, um uns hinzulegen, vieleicht ist es leichter zu ertragen. Das Schiff bäumt sich auf, legt sich schief, rüttelt und stampft, an Schlaf ist nicht zu denken. Um nicht aus dem Bett zu fallen halten wir uns mit beiden Händen an Tischbein und Lehne fest. Das Licht bleibt an, es ist unheimlich, die Schaniere knatschen, sämtliche Behältnisse fliegen durch die Gegend. Wir denken an den Untergang der Estonia, auch wir hätten keine Chance. Gegen Morgen ziehe ich mich an, mir geht es sehr gut, und versuche die Information zu erreichen. Unterwegs sehe ich die seekranken Leichen liegen. Alle Kabinentüren stehen auf, man hat Angst, man braucht die Kommunikation mit dem Nachbarn. Ich frage wie es geht, ich tröste junge Leute, verbreite Optmismus, einer alten Dame, einer Dänin geht es sehr schlecht. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen - Ich kann zwar Norwegisch, Englisch und Deutsch, aber bei Dänisch streike ich. Meine Sprachkenntnisse kommen mir trotzdem zu Gute. Als ich die Information erreiche sehe ich, wie die Dame sich abmüht Informationen die über Bordlautsprecher gegeben werden sollen, ins Deutsche zu übersetzen.
Kein Problem, ich spreche norwegisch, kann übersetzen. So erhalten nun die deutschen Mitreisenden schneller Nachricht, was los ist. Um kurz vor 9.00 Uhr tönt es durch den Lautsprecher - " Meine Damen und Herren, hier spricht der Kapitän. Wir erreichen in Kürze Hanstholm in Dänemark, leider muß ich ihnen mitteilen, daß wir zur Zeit nicht in den Hafen einlaufen können. Die Wellen sind zu hoch, wir könnten die Kaimauer rammen. Wir drehen eine Runde, versuchen es kann noch mal." Überall wird die Nachricht ruhig aufgenommen. Für die Seekranken ist die Tortour noch nicht zu Ende. Da ich eine der wenigen bin, der nicht nicht schlecht ist, sehe ich wo ich helfen kann. Hier muß dringend jemand getröstet werden, dort ein Kind über die Toilette gehalten werden. Ich bin so beschäftigt, daß ich keine Zeit habe Angst zu haben. Meinem Mann geht es am Morgen wieder besser, seine Seekrankheit war von kurzer Dauer. Wir verlassen also unsere Kabine und hangeln uns zu den feststehenden Sesseln am Panoramafenster. Dort lassen wir das Schauspiel Meer an uns vorüberziehen. Die Gewalt des Wasser ist gigantisch. Wellenberge und Wellentäler wechseln sich ab. Das Schiff schlingert wie ein Spielball auf den Wellen. Fasziniert halte ich die Kamera immer wieder in die Wellen. Da startet der Kapitän einen neuen Versuch den Hafen in Dänemark anzulaufen. Der Bordlautsprecher schnarrt. " Alle sitzen und liegenbleiben" Wir starren gebannt auf die haushohen Wellen und die Gischt , die über die Kaimauern spritzt. Ist der Kapitän verrückt geworden, ist er lebensmüde? Kann der Kapitän überhaupt den Mut haben und versuchen in die Hafeneifahrt reinzurutschen? Lassen die hohen Wellen das zu? Schaukeln und schwankend ächsend und knatschend torkelt unsere 10 Stockwerke hohe Fähre mit 500 Menschen 300 Autos und Lkws an Bork wieder auf die Hafeneinfahrt von Hanstholm zu "Festhalten, sitzen und liegen bleiben" Wir schauen bangend aus dem Fenster - Wieder dreht der Kapitän in letzter Sekund ab, Nein, es geht nicht die Wellen sind zu hoch " In dreißig Minuten versuchen wir ers erneut " schnarrt es durch den Bordlautsprecher
Wieder eine große Runde, wieder in die Wellenberge und Täler. Es gib kaum noch Leute die nicht seekrank sind. Wir sind müde. die ganze Nacht nicht geschlafen, kaum einer auf dem Schiff ist ansprechbar. Komischerweise verspüre ich keine Angst , ich kann ja eh nicht gut schwimmen, mutmachend helfe ich anderen, übersetze die Durchsagen. Da sehen wir die Seenotrettungskreuzer aus Dänemark sind ausgelaufen und gruppieren sich um unser Schiff. Wie tröstlich denke ich, als ob überhaupt einer eine Chance hätte bei der aufgewühlten See. - Der nächste Versuch, es ist inzwischen der Siebte, - festhalten sitzen und liegen bleiben ich halte meine Videokamera aufs Meer filme die Hafeneifahrt links das grüne Licht, rechts das rote Licht, oder war es umgekehrt?-alles kommt bedenklich nahe, in unwahrscheinlicher Schräglage schlenzen wir an der Kaimauer vorbei. Ob der Kapitän es schafft auch das Heck unbeschadet in den Hafen zu bekommen? Ob das Schiff umkippt? Die Wellen peitschen noch ein letztes Mal, lassen den Rumpf des Schiffes noch einmal erzittern, dann ist alles plötzlich vorbei. Wir stehen und applaudieren. Wir freuen uns über den guten Verlauf. Jeder geht schnell seine Reiseutensilien aus der Kabin holen. Seekranke tauchen plötzlich wieder auf, ein bischen blaß um die Nase wagen sie ein erstes Lächeln. Viele kommen auf mich zu umarmen mich still....... in mancherlei Sprachen höre ich ein ”dankeschön” Wir nicken uns zu jeder sucht sein Auto, ist etwas kaputt? Nein, Glück gehabe, und jetzt nicht wie runter vom Schiff - ein Alptraum geht zu Ende. Eins ist sicher, ich schaue mir den Film Titanic nicht wieder an......
Hella
Man sieht nur mit dem Herzen gut,
die Augen sehen nichts
ich kenne mich nicht genau mit den Seenotprozeduren aus, aber ich glaube nicht, dass die Besatzung verpflichtet ist, sämtliche Kabinen nach eventuellen Schnapsleichen zu durchsuchen.
Da fällt mir auch noch ein: Letztes Jahr im Sommer, als wir Kiel-Göteborg gefahren sind, mussten sämtliche Autofahrer beim Verlassen der Fähre ins Röhrchen blasen ...
EuraGerhard hat geschrieben:Da fällt mir auch noch ein: Letztes Jahr im Sommer, als wir Kiel-Göteborg gefahren sind, mussten sämtliche Autofahrer beim Verlassen der Fähre ins Röhrchen blasen ...
Da waren wir wohl auf derselben Fähre - ich musste auch ins Röhrchen blasen
... es ist, was es ist, sagt die Liebe
(Erich Fried)
Ulrike44 hat geschrieben:Da waren wir wohl auf derselben Fähre - ich musste auch ins Röhrchen blasen
Ab Kiel am 1. August? Dann ja.
Falls nicht, und das mit dem Atemtest inzwischen eine Routinemaßnahme sein sollte, dann finde ich das gut so.
MfG
Gerhard
Nee, dann doch nicht, war am 13.05.09 - aber wie du auch: Kiel - Göteborg. Und der schwedische Zöller sagte zu mir "puste", ich verstand "Tysker" und wunderte mich, an was in aller Welt der das erkennt mit meinem norw. Auto... und nickte... Er zückte dann das Röhrchen - und so kam ich zur ersten Alkoholkontrolle meines Lebens
Na ja, sind ja auch in Ordnung, solche Kontrollen
... es ist, was es ist, sagt die Liebe
(Erich Fried)
Tanzbär hat geschrieben:... eines der großen Fährschiffe (nachts) in Seenot geraten würde und die Hälfte der Passagiere ist total betrunken?
Ich meine die Frage total ernst, weil ich mich das jedes Mal wieder frage, wenn ich Leute sehe, die sich nach ein paar Studen Fahrt schon kaum mehr auf den Beinen halten können .
Werden die Leute aus ihren Kabinen geholt? D.h. muss sich die Crew in Gefahr bringen, weil einige nachts nix mehr ahnen und wie tot in ihren Kabinen liegen?
Würdet Ihr Rücksicht auf solche Leute nehmen?
PS: Merkt man, dass ich wahrscheinlich die einzige bin, die sich die Sicherheitsanweisungen anguckt und den Weg raus aus der Kabine direkt nach Bezug auswendig lernt?
Ich denke das zuerst einmal prioritaet auf das retten der grossen Masse gelegt wird. Sollte danach noch Zeit sein wird wahrscheinlich eine intensivere Suche stattfinden.
Allerdings ist letzlich jeder fuer sich selbst verantwortlich, das heisst wenn jemand die moegliche Gefahr fuer sich ausblendet und sich mehr mit Alkohol als mit Sicherheitsbestimmungen beschaeftigt, kann man niemanden einen Vorwurf machen das man ihn gerade nicht retten konnte weil auf Grund von Alkohol die Sirene nicht gehoehrt wurde.
Das Leben ist mitunter lebensgefaehrlich.
Aber zum Glueck ist das doch eher der unwahrscheinlich Fall das eine der Faehren sinkt.
Ulrike44 hat geschrieben:Da waren wir wohl auf derselben Fähre - ich musste auch ins Röhrchen blasen
Ab Kiel am 1. August? Dann ja.
Falls nicht, und das mit dem Atemtest inzwischen eine Routinemaßnahme sein sollte, dann finde ich das gut so.
MfG
Gerhard
Nee, dann doch nicht, war am 13.05.09 - aber wie du auch: Kiel - Göteborg. Und der schwedische Zöller sagte zu mir "puste", ich verstand "Tysker" und wunderte mich, an was in aller Welt der das erkennt mit meinem norw. Auto... und nickte... Er zückte dann das Röhrchen - und so kam ich zur ersten Alkoholkontrolle meines Lebens
Na ja, sind ja auch in Ordnung, solche Kontrollen
Was mich mal Interessieren wuerde ist ob man dann den Fuehrerschein abgenommen bekommt, bei Alkohogenuss, weil man schon im oeffentlichen Verkehrsraum ist, oder ist das noch privater Bereich ( Zollgelaende) wo einem nur eine bestimmte Zeit die Weiterfahrt versagt wird bis man wieder nuechtern ist.
der westfale hat geschrieben:Was mich mal Interessieren wuerde ist ob man dann den Fuehrerschein abgenommen bekommt, bei Alkohogenuss, weil man schon im oeffentlichen Verkehrsraum ist, oder ist das noch privater Bereich ( Zollgelaende) wo einem nur eine bestimmte Zeit die Weiterfahrt versagt wird bis man wieder nuechtern ist.
Hilsen Mark
Keine Ahnung - ich war ja nüchtern...
Könnte mir vorstellen, dass einem an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen wird - wie bei anderen Kontrollen im Landesinneren auch, wenn's das Gesetz erfordert.
Weiß jemand, wie hoch die Promillegrenze in SE ist, auch 0,2 oder ganz 0?
... es ist, was es ist, sagt die Liebe
(Erich Fried)
der westfale hat geschrieben:Was mich mal Interessieren wuerde ist ob man dann den Fuehrerschein abgenommen bekommt, bei Alkohogenuss, weil man schon im oeffentlichen Verkehrsraum ist, oder ist das noch privater Bereich ( Zollgelaende) wo einem nur eine bestimmte Zeit die Weiterfahrt versagt wird bis man wieder nuechtern ist.
Hilsen Mark
Keine Ahnung - ich war ja nüchtern...
Könnte mir vorstellen, dass einem an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen wird - wie bei anderen Kontrollen im Landesinneren auch, wenn's das Gesetz erfordert.
Weiß jemand, wie hoch die Promillegrenze in SE ist, auch 0,2 oder ganz 0?
Vieleicht outet sich hier im Forum ja jemand und schreibt mal einen Erfahrungsbericht, was an der Grenze passiert wenn man alkeholisiert ist und pusten muss.
hobbitmädchen hat geschrieben:Leidest Du unter einer Schiffsphobie?
Nee, eigentlich nicht. Im Gegenteil, ich finde so eine Überfahrt per Schiff schon sehr schön, weil man eben langsam ankommt. Das Problem ist nur, dass ich nur sehr bedingt seetüchtig bin. Für mich bedeutet ein leichtes Schaukeln schon Übelkeit bis zum Anschlag und so beobachte ich jede Schiffsbewegung immer schon sehr argwöhnisch. Und dann gehen die Gedanken natürlich gleich weiter
hella49 hat geschrieben:schon 2006 hab ich die Geschichte gepostet.......
Ich habe Deine Geschichte hier schon mal gelesen und sie geht mir auch nicht aus dem Kopf. Ich hab sie bestimmt schon 100mal anderen Leuten erzählt, weil ich sie so beindruckend fand. Einmal natürlich wegen des Wetters, aber auch, weil ich finde, dass Du Dich so toll verhalten hast. So jemanden wünscht man sich in so einer Situation. Ich könnte das allein aus dem Grund schon nicht, weil ja so seekrank werde, dass mir meistens ab einem bestimmten Wellengang alles egal ist... Auch mein Leben . Auf unserer Walsafari habe ich irgendwann gedacht, dass man mir gar keine Schwimmweste geben muss, sollte das Schiff sinken. Hauptsache, alles ist vorbei Und das waren wahrscheinlich Wellen, die die Besatzung gar nicht bemerkt hat, he he. Und trotzdem würde ich es nochmal machen...
EuraGerhard hat geschrieben: Da fällt mir auch noch ein: Letztes Jahr im Sommer, als wir Kiel-Göteborg gefahren sind, mussten sämtliche Autofahrer beim Verlassen der Fähre ins Röhrchen blasen ...
Oh, das finde ich toll. Seit beim Frühstück neben uns mal einer umgefallen ist wie ein Baum, bin ich was die Fahrtüchtigkeit einiger Passagiere angeht, doch etwas im Zweifel. Selbst erlebt habe ich so eine Kontrolle aber noch nicht.
fjellnorge hat geschrieben:Ich denke, dass sich die Situation zumindest auf der Route DK-Norge sehr entschärft hat.
Kabinen haben die Superfast-Schiffe nicht mehr - nur für Trucker einige.
Häää? Superfast hat keine Kabinen mehr (wo pennt man dann während der 26 Stunden Überfahrt)? Und seit wann fährt Superfast auch zwischen DK und NOR?
Du meinst Superspeed, oder?
fjellnorge hat geschrieben:Auf der Superfast darf man abseits der Restaurants kein Alkohol mehr trinken. Jedenfalls wird man durch die oft grimmig herumlaufenden Securitas sehr unfreundlich darauf hingewiesen, wie ich es mehrfach bei anderen beobachten konnte.
Es torkeln auch einem keine Betrunkenen mehr entgegen, wie früher auf den Fährschiffen üblich.
Naja, die Russen bechern aber immer noch recht schön ...